Freitag, 18. August 2023

Der Speisenzubereitungsendeinformationspiepser

In der Fastfoodbude – eine pantomimische Groteske in 7 Bildern

Personen:
Hyr, ein Esslustiger
Har, ein Fastfoodbudenmitarbeiter

Ort und Zeit: Ein Fastfoodlokal in der Jetztzeit

Zwischen den Bildern jeweils ein Black von 30 Sekunden, das heisst, beim reinen Lesen bitte für eine halbe Minute die Augen schliessen.

Bild 1
Har steht allein hinter der Verkaufstheke. Hyr betritt die Szene und sieht Har. Har deutet auf einen Verkaufs-Bildschirm an der einen Seite.
Hyr: Ich hätte gerne…
Har: Bitte den Automaten benutzen.
Hyr: Aber…
Har: Bitte den Automaten benutzen.

Bild 2
Hyr steht nun vor dem Bildschirm, er drückt immer wieder darauf herum und murmelt vor sich hin.
Hyr: Wählen Sie eine Sprache…Deutsch…Wählen Sie eine Speise…Beilagen…Pommes Frites…Klein…Bitte bezahlen Sie mit der Karte…
Hyr zückt seine Kreditkarte und zieht sie durch den Schlitz
Hyr: Geheimzahl…645786234…nein…89745634…Ok…Bitte nehmen Sie einen runden Speisenzubereitungsendeinformationspiepser…
Er blickt Har an.
Hyr: Speisenzubereitungsendeinformationspiepser?
Har: Speisenzubereitungsendeinformationspiepser. Ich komme.

Bild 3
Har steht nun neben Hyr und diktiert ihm die Schritte, die Hyr dann ausführt.
Har: Sehen Sie, diese runden schwarzen Teile…ja, eines nehmen…und jetzt die Zahl darauf eintippen…ja, die 87…und jetzt warten Sie bitte, bis das Teil vibriert und leuchtet und piepst.
Hyr: Vibriert und leuchtet und piepst?
Har: Vibriert und leuchtet und piepst.

Bild 4
Hyr steht auf der einen Seite neben seinem Piepser, Har steht hinter der Theke.
Hyr: Und jetzt warten wir, bis mein Speisenzubereitungsendeinformationspiepser vibriert und leuchtet und piepst.
Har: Ja.
Hyr: Obwohl ich ja direkt sehe, wann Sie meine Pommes Frites in der Hand halten.
Har: Ja.
Hyr: Und obwohl Sie mich auch rufen könnten.
Har: Ja.
Hyr: Und obwohl ich der einzige Kunde bin.
Har: Ja.
Hyr: Gut, das ist lustig. Haben Sie ein Problem damit, dass ich einen Blog mit Glossen schreibe und Sie und mich verwursten werde?
Har: Nein.
Hyr: Gut.

Bild 5
Der Speisenzubereitungsendeinformationspiepser piepst, vibriert und leuchtet. Hyr geht zur Theke, wo ihm Har seine Pommes Frites überreicht.
Har: Guten Appetit.
Hyr: Danke

Bild 6
Hyr sitzt an einem Tisch und isst seine Pommes. Har werkelt hinter der Theke herum.

Bild 7
Hyr versorgt sein Tablett in einem Alttablettversorger.
Hyr: Auf Wiedersehen. Aber nun mal ganz ehrlich: Ich halte Sie nicht für dumm, Sie hätten doch auch den Kasten da ausschalten können, wenn Sie nur einen Kunden haben.
Har: Natürlich.
Hyr: Und wir hätten die ganze Sache mit Kreditkarte und Speisenzubereitungsendeinformationspiepser gelassen. Und Sie hätten mich auf die traditionelle Art bedient.
Hyr: Natürlich. – Aber hätten Sie dann eine Glosse gehabt??????

 

 

 

Dienstag, 15. August 2023

Michael Ende und die Zusammenarbeit mit der AfD

In der surrealistischen Geschichtensammlung «Der Spiegel im Spiegel – Ein Labyrinth» von Michael Ende wird in einer Story über einen Brückenbau berichtet:
Ein Volk baut seit Jahrhunderten an einer Brücke über einen Abgrund, der so weit ist, dass das Ende der (halben) Brücke sich im Nebel verliert. Niemand weiss, ob die Gegenseite auch baut oder ob es die Gegenseite überhaupt gibt.
Diejenigen, die glauben, dass die Gegenseite nicht existiert, nennen ihren Glauben die «Einseitigen», diejenigen, die glauben, dass das Gegenüber wirklich da, aber völlig unerreichbar ist, die «Halben». Beide Gruppen bauen aber weiter an der Brücke, immer weiter.

Schmeckt ein wenig nach Kafka? Schmeckt sehr nach Kafka, wie das ganze Buch aus dem Jahr 1983. (Es ist aber durchaus lesenswert.)
Völlig kafkaesk wird es nun, wenn berichtet wird, dass es trotz diesen Einstellungen zu regem Handel und Migration zwischen beiden Seiten kommt. Fuhrwerke, Karren, Menschen, Tiere kommen aus dem Nebel und verschwinden in den Nebel, daher oder dorthin, wo nichts sein kann…
Selbst Eheschliessungen gibt es zwischen den Brückenländern. Allerdings müsste ja der Part von der anderen Seite sein oder ihr Dasein erklären, er oder sie erklärt aber natürlich, nicht zu existieren oder nicht da zu sein.
So heisst es bei den «Einseitigen» in der Zeremonie: «Ich bin von nirgendwo gekommen, denn den Ort meiner Herkunft gibt es nicht. Darum bin ich niemand, und so nehme ich dich zum Manne (zur Frau).»
Bei den «Halben» wird gesagt: «Von dort, wo ich herkomme, konnte ich unmöglich kommen, darum bin ich nicht hier, und so nehme ich dich zum Manne (zur Frau).»

Dieser Ende könnte uns helfen, den Umgang mit der AfD korrekt zu gestalten.

Denn was macht Enrico Schilling (CDU) in seiner täglichen Politik? Der Arme ist Bürgermeister von Gräfenhainichen, der Nachbargemeinde von Raguhn-Jessnitz und sein dortiger Amtskollege ist Hannes Loth von der AfD. Die Parteilinie der Christdemokraten fordert, jegliche Zusammenarbeit mit der bösen Partei zu verhindern. Wie soll das aber nun aussehen zwischen zwei solchen Städten? Was soll Schilling in seiner Tagesarbeit machen? Gut, er könnte sich jeden Morgen in seinem Büro hinstellen und singen:

Ist Gott für mich, so trete
Gleich alles wider mich,
Sooft ich ruf' und bete,
Weicht alles hinter sich.
Hab' ich das Haupt zum Freunde
Und bin geliebt bei Gott,
Was kann mir tun der Feinde
Und Widersacher Rott'?

Damit würde er dem wichtigsten Sohn seiner Stadt huldigen, das brächte ihn aber auch nicht weiter. Nein, man muss ja so viele Dinge zwischen zwei Gemeinden klären, dass eine «Nicht-Zusammenarbeit» fast unmöglich scheint. Da gibt es vielleicht Schulen, Schwimmbäder, Museen etc., an denen sich der kleinere Ort (also Raguhn) beteiligen sollte, da gibt es Strassen und Buslinien, die von der einen Stadt in die andere führen, da gibt es dann auch noch Leipzig und Bitterfeld, die Riesenkommunen, gegen man die sich behaupten muss. Und in all den Fällen, Schulen, Schwimmbäder, Museen und Sportvereine, Strassen und Wege und Buslinien, Leipzig und Bitterfeld und der Landkreis, da muss man doch irgendwie kooperieren.
Aber wie?
Wie?

Vielleicht hilft hier eine Ende-Formel:
Grundsätzlich sagt Schilling: «Es gibt keinen Bürgermeister in der Nachbargemeinde, daher kann ich mit keinem reden.» Dann kann man Gespräche ausmachen. Vor dem gemeinsamen (wöchentlichen) Gespräch gibt Schilling dann bekannt: «Ich werde mit dem Bürgermeister der Nachbargemeinde, den es nicht gibt, nicht reden, nicht kooperieren.»
Und jeweils nach den Treffen wird dann gesagt: «Wir haben kein Meeting mit dem Bürgermeister von Raguhn, den es nicht gibt, durchgeführt. Bei dem Meeting, das nicht stattgefunden hat, wurden diese Sachen vereinbart:…»

Also Kafkaeske Kooperation. Und damit die CDU-Zentrale zufrieden ist, schickt man regelmässig zerknirschte Verse nach Berlin:

Wo bist du, Sonne, blieben?
Die Nacht hat dich vertrieben,
Die Nacht, des Tages Feind.
Fahr hin! Ein andre Sonne,
Mein Jesus, meine Wonne,
Gar hell in meinem Herzen scheint.

Sie rätseln immer noch, von wem diese Texte sind, wer ist jener Meister, den in Gräfenhainichen geboren wurde?
Es war der wunderbare Liederschöpfer Paul Gerhardt.

 

Freitag, 11. August 2023

Die Springformen-Geschichte

Wir haben unsere Nachbarin (unsere neue Nachbarin) zum Kaffeetrinken eingeladen; also brauchen wir einen Kuchen und ich will einen backen; zum Backen braucht man eine Form, und hier beginnt unsere Geschichte.

Wir haben nach der letzten Backaktion unsere grossen Formen entsorgt, sie waren aus Teflon und dann doch sehr zerkratzt.
Teflon ist der Name, unter dem die Firma DuPont® die Chemikalie Polytetrafluorethylen, ein unverzweigtes, linear aufgebautes, teilkristallines Polymer aus Fluor und Kohlenstoff, auf den Markt brachte.
Teflon wurde dem dummen Volk, das sich fragte, warum die Menschheit auf den Mond fliegen muss, statt sich um die wirklichen Probleme wie z. B. Hunger zu kümmern, immer als DAS Beispiel von Durch-die-Weltraumfahrt-mögliche-Technik gesagt. Niemand fragte sich, ob Polytetrafluorethylen, das unverzweigte, linear aufgebaute, teilkristalline Polymer aus Fluor und Kohlenstoff, nicht möglich gewesen wäre, OHNE Armstrong auf die Krateroberfläche zu schicken.
Teflon, das Wunderwerk von DuPont®, war ein tolles Ding, nichts briet an, nichts haftete, nichts blieb dreckig, man durfte halt nie, nie, nie, nie, nie mit einem spitzen Ding in einer Teflonpfanne oder Teflonbackform kratzen. Denn: Polytetrafluorethylen, das unverzweigte, linear aufgebaute, teilkristalline Polymer aus Fluor und Kohlenstoff ist eigentlich giftig. Also in Wahrheit ein absurdes Unding.
Und obwohl man sich so Mühe gab, irgendwann waren doch alle Pfannen und Formen verkratzt…

Ich brauchte also eine Springform, für einen Kuchen schöner Grösse (und für meine Rezepte) Ø 30 cm oder Ø 32 cm. Und die gibt es in Basel nicht. Grösste Grösse für Springformen ist scheints in der Schweiz Ø 26 Zentimeter.
Warum ist das so?
Warum sind Eidgenössische Backformen kleiner als deutsche?
Warum?
Ich kann mir das nur so erklären: Diesseits der Grenze denkt man pragmatisch: Wenn ich als Paar ein weiteres Paar zum Kaffee einlade, dann isst jede und jeder bei der üblichen 12-Einteilung eines runden Kuchens drei Stück. Und drei Stück eines Kuchens mit 26 cm Durchmesser sind hier absolut genug. Wer aus Freude über meine Kaffeeeinladung mehrere Tage nichts gegessen hat, für den habe ich dann immer noch ein paar Packungen Kekse im Schrank…
Ganz anders auf der anderen Seite: In der BRD ist ein Sonntagskuchen kein Zweck an sich, sondern ein Statussymbol. Das war schon immer so, stellen Sie sich doch eine Einladung in den 60er Jahren vor Augen: Da ist die neue GROSSE Wohnung mit dem neuen GROSSEN Fernseher, in der Garage das neue GROSSE Auto, hinter dem Haus der neue GROSSE Garten und auf dem Tisch eine GROSSE Torte. Sie hat 6 Schichten, ist 14 Zentimeter hoch und 32 Zentimeter im Durchmesser. Natürlich schreit der Besuch beim Anschneiden: «O, bitte nur ein kleines Stück!» und erhält dann ein schmales Teil und die Hälfte der Torte bleibt übrig, aber es geht ja nicht um pragmatisches Speisen, es geht um ein Statussymbol-Zeigen.
Daher sind Schweizer Rundkuchen kleiner und man muss für Springformen Ø 30 cm oder Ø 32 cm über die Grenze.

Ich finde tatsächlich am Freitagabend um 18.15 im Internet ein Haushaltswarengeschäft in Weil am Rhein, wir nennen es Steingut-Palast Kurz, und da Google Maps ja praktischerweise auch die Telefonnummern veröffentlicht, kann ich dort anrufen.
Das Telefonat mit der Verkäuferin des Steingut-Palast Kurz gehört zu den nettesten Dingen, die ich in den letzten Wochen erlebt habe. Ich erkundige mich, ob sie die von mir gewünschten Dinge hätten, und ich werde über die Welt der Kuchenformen aufgeklärt:
Es gibt Springformen, Springbleche und Wähenformen, Springformen (mit abnehmbarem geradem Rand) gibt es bis Ø 28, Springbleche (mit abnehmbarem leicht schrägem Rand) und Wähenformen (mit nicht abnehmbarem Rand) bis Ø 32.
Ich bin völlig geplättet. Diese Frau ist eine Fachverkäuferin, die weiss, wovon sie redet. Sie gehört damit zu einer sehr selten gewordenen Spezies, allerdings betreibt – genauso wie der WWF die Erhaltung der tierischen Arten betreibt – die WTO ihre Ausrottung. Aber ich bin total begeistert.
Alle (!!) Formen, so ergänzt sie, seien in allen (!!) Grössen vorrätig (!!).

Am nächsten Tag bin ich in Weil am Rhein. Die Fahrt hin und retour kostet mich ca. 8 Franken, denn die Strecke Grenze – Weil/Bahnhof ist im GA nicht enthalten. Ich komme mit dem Generalabonnement zwar auf alle Schweizer Berge und über den Bodensee nach Lindau oder Friedrichshafen, aber nicht den Kilometer nach Weil. Nun gut. Leider bin ich auch noch viel zu früh da.
Weil am Rhein ist ein Unort, auf einer Skala 1 bis 10 (1 = sehr scheussliche Stadt und 10 = schöne Stadt) liegt das erwähnte Schwäbisch Hall bei 12 und Weil am Rhein bei -2. Die hässlichen 60er Jahre-Bauten wurden durch hässliche 70er Jahre-Bauten ergänzt, dann ersetzte man die hässlichen 60er- mit hässlichen 80er-Bauten und hoffte, das neue Jahrtausend würde besser. Da hatte man aber scheints kein Geld mehr. Alle Versuche, die Hässlichkeit durch kleine Brunnen, Skulpturen, Pflanzkübel usw. zu mildern, verstärken sie nur noch. Ich trinke einen (schlechten) Kaffee vor einem Plastikstuhl-Café und blicke auf die Sparkasse, und freue mich, dass ich bald wieder wegdarf.

Aber ich will ja zum Steingut-Palast Kurz. Dort werde ich schon erwartet, man erinnert sich an mein Telefonat und hat mit zwei Griffen mir alles vorlegt. Ich erstehe zwei Springbleche in den Durchmessern 30 und 32 Zentimeter. Aus Emaille! Man kann darauf schneiden! Begeisterung.

Die Story ist übrigens komplett wahr.
Der Kuchen (ein Kirschen-Schoko-Kuchen) ist wunderbar geworden – und manchmal bereue ich es, dass die Glosse auf Fotos verzichtet…





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 8. August 2023

Impressionen einer Julireise (3 und last): Von Chatbots, Mobiles und Stuttgart 21

Ach, die Technik!

Stuttgart, die Landeshauptstadt, ist die letzte Station unserer Reise. Seit vielen Jahren ist das Grünanlagen-Gasthof-Hotel am Marienplatz unser Stammquartier. Wie bei den Hotels in Schwäbisch Hall und in Ulm bekommen wir (also ich, Schmailie) ein paar Tage zuvor die Aufforderung zu einem Online-Check-in; das ist gar nicht so unpraktisch, weil alle Angaben bei der Ankunft schon im Hotel sind. Blöd ist, wenn man gewisse Angaben dort gar nicht machen kann und man dann beim Grünanlagen-Gasthof-Hotel am Marienplatz nur mit einem Chatbot zu tun hat. Hier ein kleiner Ausschnitt aus unserer einstündigen «Konversation» – ich muss das in Gänsefüsschen setzen.

Chatbot: Based on your recent conversation, how would you rate your experience with our messaging service?
Ich sende viermal das rote, wütende Emoji.
Chatbot schreibt viermal: We are sorry to hear you are not satisfied with our service.
Ich: You can`t be sorry. You are a machine.
Dann meldet sich neu eine andere Chabotin: Welcome back, Rolf! I`m a chatbot named EMMA. How may I assist you today?

Zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre. An der Rezeption klärt mich dann ein netter junger Herr auf: Die E-Mail, die ich nicht eingeben könne, gehöre zu meinen Stammdaten, ich sei ja registrierter Kunde, und die Stammdaten, Name und E-Mail sollten nicht verändert werden. So weit, so gut. Das Dumme sei nun, dass die Funktion WEITER genauso die Mailadresse verlange. Ihre IT-Abteilung sei daran, dieses Problem zu lösen.
Ich juble – wie stets, wenn ein Technikproblem wirklich wegen der Technik und nicht wegen meiner Blödheit existiert…

An- und Abreise (ein Drama in 2 Akten)

Von Ulm HBF nach Stuttgart Marienplatz und von Stuttgart Marienplatz nach Karlsruhe HBF (dort schliesst sich unser Reisekreis) sollte kein Problem sein: Mit dem Zug nach Stuttgart HBF, dann Tram 5, 6, 7 oder 15 bis Charlottenplatz, dort Linie 1 oder 9. Zurück genau umgekehrt.
Es sollte kein Problem sein.
Da ist aber Stuttgart 21, und dieses Chaos, diese ewige Baustelle, diesen Fussmarsch von 10 Minuten, diese Strapaze sollte man umgehen. Jeder, der zurzeit den Kontakt mit dem Hauptbahnhof der Landeshauptstadt vermeiden kann, tut dies. («zurzeit» bedeutet übrigens: Von vor 10 Jahren bis zu einem Zeitpunkt zwischen 2030 und 2040)
Wir nehmen also den Regionalzug ab Ulm, der ist ja eh schon bezahlt, steigen in Bad Cannstatt aus, laufen ein kleines Stück zum Wilhelmsplatz und nehmen die Tramlinie 1 direkt bis zum Marienplatz.
Auf der Rückreise die folgende Idee: Bus 40 zum Feuersee (3 Stationen), dort die S-Bahn bis Bietigheim, dann ist man auf der Route nach Karlsruhe. Das kühne Vorhaben scheitert an der reparaturbedingten Sperrung der Stammstrecke, also jenes Abschnitts HBF bis Schwabstrasse, den ALLE sechs Linien befahren.
Wahrscheinlich hatte man 2013 einmal bei Planung gefragt, ob, wenn man 2023 die Stammstrecke renoviert, Stuttgart 21 fertig sei, und die 21-Macher haben den S-Bahn-Machern gesagt: «LÄNGSTENS».
Also nun doch via HBF und die (gefühlten) 5 Kilometer laufen. Und immer wieder der «Blick durch den Zaun», und immer wieder die Feststellung: Es hat sich seit dem letzten Mal (Ostern 2023) nicht wirklich etwas getan. Dort hatte sich übrigens seit Sommer 2022 nichts getan.
Ich glaube nicht, dass ich die auf den Computeranimationen dargestellte Prachtsituation noch erleben werde…

Der Calder auf dem Schlossplatz

Vor dem wunderbaren Kunstmuseum Stuttgart, das wir als letzte Station der Reihe Würth – Weishaupt – HFG – Ravensburg besuchen, steht eine herrliche grosse Plastik von Alexander Calder. Was die wenigsten wissen: Das Museum kam viel, viel, viel später und wurde quasi hinter das Mobile gebaut.
«Crinkly avec disque rouge» wurde 1979 angeschafft und kostete damals 1 Million D-Mark (also umgerechnet 500000 Euro). Ich war 14 und habe die Diskussionen lebhaft mitbekommen. Empört war der Stuttgarter Bürger. Empört, wie man eine solche Unsumme für ein farbiges Stahlding ausgeben könne. Empört, weil jeder Schlosser von Kaltental es genauso hinbekommen hätte. Empört, weil hier Steuergelder verschwendet wurden.
usw.
usw.
Wenn man den heutigen Preis ansieht, der – es ist natürlich nicht auf dem Markt, aber interpoliert – im dreistelligen Millionenbereich liegt, muss man sagen: Kaum ein Kommunalpolitiker hat eine solche Rendite bei irgendeiner Anlage erreicht. Und wenn die Stadt mal Geld braucht, irgendein Ölscheich… Er müsste nur den Transport bezahlen.

Und hier endet unsere Fahrt. Wir kamen am 30. 7. (pünktlich! pünktlich!) zuhause an.

 

 

 

 

 

Freitag, 4. August 2023

Impressionen einer Julireise (2): Von Plüschtieren, Gummibooten und Zungenbrechern

Durch die Ostalb

Das klingt jetzt ein wenig nach «Durchs Wilde Kurdistan» (Karl May, Band 2 der Gesammelten Werke). Und tatsächlich ist die Ostalb ein wenig so eine Gegend. Die raue Heidelandschaft mit Wacholderbüschen und weissen Kalksteinen hat ein wildes, urwüchsiges Menschengeschlecht hervorgebracht. Dies zeigt sich schon an der Sprache; so hat ein Tübinger bei einigen Wörtern Mühe, ein Stuttgarter versteht vielleicht die Hälfte dessen, was einer oder eine aus Aalen, Heidenheim oder Ellwangen sagt, für einen Norddeutschen könnte ein Aalener, eine Heidenheimerin, ein Ellwanger genauso gut Chinesisch oder Chilenisch oder – wir machen das nette Spiel weiter – Kurdisch reden. Sie würden nichts verstehen. Wenn Ihnen Ihr Gegenüber im Zug sagt, dass er oder sie aus «Schdoaanaa» kommt, würden Sie dann verstehen, dass hier «Steinheim» gemeint ist? Na also.
Dennoch hat die Ostalb wichtige Exportartikel erdacht, einen haben Sie wahrscheinlich sogar irgendwo auf dem Dachboden. Sie glauben mir nicht? Gehen Sie mal zur Kiste «Kindheitserinnerungen». Ja, das kleine Plüschäffchen, der Plüschfuchs, die Plüscheule. Haben diese Knöpfe im Ohr? Na bitte, es sind echte Ostälbler. Steiff ® ist in Giengen an der Brenz. Übrigens: Die Knopf-im-Ohr-Tierlein, die Sie neulich Ihren Enkeln schenkten, sind wahrscheinlich Tunesier oder Thailänder, aber Sic Transit Gloria Mundi

Der Schwörmontag und «Nabada»

Und dann sind wir in Ulm.
Und es ist der 24. Juli.
Und niemand hat uns gewarnt.
Da ich Stuttgarter bin, ist es erstaunlich, dass eine so wichtige Tradition in der Landeshauptstadt, die ja nur 100 km entfernt liegt, nicht bekannt war: Am vorletzten Montag im Juli schwört – übrigens seit vielen Jahrhunderten – der (Ober-)Bürgermeister, dass er auch in den nächsten 12 Monaten der Stadt treu, fair und gut dienen wird. Heutzutage wird die «Schwörrede» meist zu einer «Rede zur Lage der Nation» benutzt.
Am Nachmittag fahren dann viele, viele, viele, viele Boote, Schlauchboote, Holzboote, Gummiboote, Nachen, Kähne, geschmückt und ungeschmückt, mit Wimpeln und ohne, mit 1, 2, 3 oder 4 Leuten die Donau hinunter. Ein Riesenspektakel. Ein herrlicher Quatsch. Ein Klamauk sondergleichen. Das Nabada ist in seinen Vorläufern seit dem 19. Jahrhundert belegt.
Ja, und dann am Abend: Gefühlte 10000 Menschen auf der Strasse, lauteste Musik, viel Alkohol, absolutes Remmidemmi. Zum Glück gehen die Fenster des «Hotel am Münster» nach hinten, und sie sind sehr dicht.
Wir hätten als Ruhebedürftige unsere Reise sicher anders geplant, aber – wie gesagt – niemand hatte uns gewarnt.

Der höchste Kirchturm der Welt

Ich war vorher schon dreimal in Ulm. Mit 10, mit 20 und mit 30 Jahren (also circa). Und viermal auf dem Münsterturm. Wie das? Das erste Mal, in den 70er Jahren rannte ich zweimal die 768 Stufen hinauf, ja, Tatsache, ich war so begeistert von dem Turm, von der Aussicht, von dem Abenteuer, dass ich meine armen, armen, armen Eltern zwang, am Nachmittag mit mir noch einmal auf den Turm zu steigen.
Diese Sachlage machte ich mir jetzt zunutze: Dieses Mal habe ich auf den Turm verzichtet, ich fühle mich zu alt und zu müde, um siebenhundertachtundsechzig Treppenstufen hochzulaufen. Statistisch komme ich also auf EINE Ulmermünsterturmtreppenstufenbesteigung, das ist doch nicht schlecht.
Natürlich ist das eine Milchmädchenrechnung, das ist wie die junge Frau, die «im Schnitt» immer 60 Euro für ein T-Shirt ausgeben will, und die, nachdem sie bei «Chez Jeanne» eines für 400 erstanden hat, noch zu Takko® rennt und sechs Stück für 5 Euro kauft und dann (fast) hinkommt.
Aber na gut…

…um Ulm herum…

Ja, so sagte man doch früher, «In Ulm und um Ulm und um Ulm herum», das war so ein Zungenbrecher. Und wenn man sagte, man sei in Ulm gewesen, dann sagte das Gegenüber «In Ulm und um Ulm und um Ulm herum». «In Ulm und um Ulm und um Ulm herum» war – je nach Sichtweise – eine unglaublich dämliche Sache oder ein Running-Gag. Ich fand es immer sehr doof. Zum Glück ist dieser ZB in den Tiefen der Zeit verschwunden und war auch in der Schweiz nie ganz heimisch, so dass ich jedem erzählen kann, ich sei in Ulm gewesen, ohne dass der oder die andere diesen übersuperdämlichen Satz sagt.
Um auf den Dienstag zurückzukommen: Mit Schwäbisch Hall passierte mir das Gleiche: Wenn ich erwähnte, ich wohne gerade in Hall, dann kam der Spruch «Auf diese Steine können sie bauen». Das war der Slogan der Bausparkasse.



Dienstag, 1. August 2023

Impressionen einer Julireise (1): Von Tickets, Schrauben und Salz

Das Deutschland-Ticket

Vom 20. Juli bis 30. Juli waren wir im Süden Deutschlands unterwegs. Von Basel über Karlsruhe und Heilbronn nach Schwäbisch Hall, dann von Hall über die Ostalb nach Ulm, dann von Ulm durch das Filstal nach Stuttgart, von dort via Karlsruhe nach Hause.
Da viele Strecken nur von Bummlern befahren werden und wir auch in den Städten den ÖV benutzten, war das Deutschland-Ticket unser ständiger, zuverlässiger und wunderbarer Begleiter. Ein wenig mulmig war mir am Anfang, denn theoretisch müssten alle die Busfahrer, Schaffner und Kontrolleure zusätzlich zum Ticket einen Ausweis verlangen, und durch die unmögliche Homepage stimmten bei uns beiden die PLZ nicht (40520 Basel statt 4052) und bei mir das Geburtsdatum. Und immer erinnerte ich mich an jene (fingierte) Polizeikontrolle, bei der folgender Dialog entstand: «Geburtsdatum?» «5. Juni 1943, äh, 5. Juli.» «So sicher sind Sie da aber nicht? Steigen Sie mal aus.» Das war die Verhaftung Baaders 1970.
Fakt war nun, dass die meisten Busfahrer schon beim Zücken des Deutschlandtickets uns durchwinkten, manchmal genügte ein Satz «Wir haben das Deutschlandticket…»
Dies zeigt wieder einmal, wie weit die Politik in Berlin vom wirklichen Geschehen in der Landschaft entfernt ist: In den eh schon verspäteten Bus steigen 20 Leute ein, davon haben 8 das DT, nun müsste der Chauffeur, der sowieso schon auf Kohlen sitzt, nicht nur die Fahrkarten, sondern auch die Personalausweise kontrollieren. Keine Chance.
Warum hat man nicht eine durchziehbare Chipkarte – mit Foto! – gemacht? Wissen die Götter.

Würth, der Kunstsammler

Die Kunstsammlung des Schraubenhändlers ist gross. Sehr gross. Und schön ist, dass er diese an mehreren Orten kostenlos dem Publikum zeigt: In den beiden Museen in Künzelsau, in der Johanniterkirche in Hall und in der Schwäbisch Haller Kunsthalle.
Beim näheren Hinsehen erstaunt dann aber doch, dass viele Werke nicht die erste Qualität haben und viele sogar fragwürdig sind. Gut, bei 20000 Objekten können auch gut ein paar faule Eier dabei sein, aber es sind viele. Grund ist einfach die Menge, Würth kauft zu viel.
Warum ist das so?
Ein Blick ins Internet belehrt uns: Er hat schlicht und einfach zu viel Geld, das ist wie bei einer Hotelerbin, die mit 20 Kreditkarten je 30000 Dollar shoppen geht, das gibt dann auch viel Fummel, der gleich in die Kleidersammlung wandert. Würth kommt auf ein Vermögen von 31 Milliarden Euro, da kann er natürlich allein von den Zinsen eine Menge ausgeben. Eine Graphik im Wert von 15000? Eine Skulptur für 130000? Alles Portokasse.
31 Milliarden.
In Worten: Einunddreissig Milliarden.
Wir dachten immer, wir hätten in Basel reiche Leute. Wir machen den folgenden Witz: Wenn Herr Würth und Frau Oeri sich treffen, denn sie ist ja auch Kunstsammlerin und die zwei kennen sich sicher, dann muss der Hohenloher die Baslerin immer einladen, denn mit nur 8 Milliarden auf der Bank gehört sie beim ihm zur «armen Bekanntschaft»…

Die Premiere auf der Treppe

In Hall wird auf den Kirchenstufen Freilichttheater gespielt. Ein Ereignis, das sich lohnt. Bei der Premiere von «Maria Stuart» am 20. 7. haben wir allerdings noch ein spezielles Spektakel: In den ersten Reihen springen vier Männer mit verkabelten Ohren umher, es muss also irgendein prominentes Wesen im Publikum sein. Mein Partner neben mir behauptet, er habe die weisse Stoppelfrisur des Landesvaters gesehen. Ich bezweifle das, aber ob der Security muss ja ein Zu-Bewachender da sein. Bei der Begrüssung wird es dann aufgeklärt, es ist in der Tat, tatsächlich und wirklich Winfried Kretschmann. Als Schirmherr der Freilichtspiele Schwäbisch Hall ist er zur Schiller-Premiere mit Gattin erschienen.
Was mich allerdings so erfreut, ist, dass der Ministerpräsident von B.-W. eben nur vier Männlein zu seiner Bewachung braucht. Das war in Deutschland nicht immer so, eben ein Jahr nach jenem Tag im Jahr 1970 wäre eine so unbedenkliche Teilnahme unmöglich gewesen. Allein alle die Fachwerkhäuser rings um den Markt böten ja eine wunderbare Schusslinie…

Hall und das Salz

Schwäbisch Hall ist eine der schönsten Städte der Welt. Kann ich nicht anders sagen. Die wunderbaren Gassen, Häuser, Brücken verdankte die Gemeinde einem kleinen Brunnen am Fluss Kocher aus dem Wasser quoll, aber nicht H2O allein, sondern satt getränkt mit einem Stoff, den man braucht und der damals sehr teuer war: Salz.
Hall wäre also vergleichbar mit einer heutigen Stadt, die ein Lithium-Vorkommen hat. Oder seltene Erden. Oder Mangan.
Aber:
Wenn Salz heute so billig ist und überall zu haben, warum verwendet man dann in der Chip-Industrie nicht einfach NaCl statt Mangan? Oder statt Lithium? Oder statt seltener Erden?
Aber wahrscheinlich bin ich da zu doof…

Am Freitag geht es über die Ostalb weiter nach Ulm.





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 28. Juli 2023

Der Kreuzwort-Kreuzweg

From: abo@buxtehuderblatt.de
To: rolf@herter.ch

Hallo, Rolf Herter!
Wir freuen uns, dass du dich für das Online-Abo des Buxtehuderblattes entschieden hast. Jeden Tag kannst du nun lesen, lesen, lesen und vieles mehr. Besonders natürlich die Informationen über die örtlichen Events und Shopping.
Mit freundlichen Grüssen, dein BB-Team

From: rolf@herter.ch
To: abo@buxtehuderblatt.de

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich schreibe so, denn ich HASSE es, dass Sie mich duzen. Wir kennen uns nicht und ich bin ein Kunde von Ihnen und nicht Ihr Kumpel. Und wir sind auch nicht in einem Schwedischen Möbelhaus.
Ich wohne – das können Sie meinen Daten entnehmen – in Basel. Daher sind mir Shopping und Events in Buxtehude eigentlich egal. Sehr egal. Ich habe das Abo nur aus einem Grund genommen: Sie haben ein supertolles Kreuzworträtsel, das ich jeden Tag löse, und hierbei kann man die Funktion «Fehler anzeigen» nur aufrufen, wenn man ein Abo hat. Nun habe ich aber entdeckt, dass trotz Abo man mir diese Funktion verweigert. Bitte, könnten Sie dazu Stellung nehmen.
Mit freundlichen Grüssen Rolf Herter

From: abo@buxtehuderblatt.de
To: rolf@herter.ch

Hallo Rolf
Hast du schon die vielen Möglichkeiten entdeckt, die dir ein Abo bietet? Zusätzlich zu den vielen, vielen, vielen spannenden Artikeln hast du kannst du auch Podcast anhören, Videos anschauen, mit unseren Mitarbeitern chatten und tolle Rätsel lösen.
Dein BB-Team

From: rolf@herter.ch
To: abo@buxtehuderblatt.de

Sehr geehrte Damen und Herren
Noch einmal: Nicht duzen, bitte nicht duzen, und beantworten Sie bitte meine Frage. Ich möchte weder Ihre Artikel lesen, noch möchte ich Podcasts hören. Ich möchte auch keine Videos anschauen, oder chatten. Ich möchte das Kreuzworträtsel lösen und dann die Möglichkeit haben, zu sehen, welche Lösung Sie vorschlagen. Das ist vor allem lustig, wenn es mehrere gibt. («deutsche Vorsilbe»: «ver» oder «zer» oder «her»)
MFG

From: abo@buxtehuderblatt.de
To: rolf@herter.ch

Hallo Rolf
Tja, schade, dass du von unserem reichen Angebot an Texten, Musik, Chat, usw., usw. usw., usw., usw. keinen Gebrauch machen willst. Denn das alles ginge mit einem Plus-Abo (1 Euro im Monat), für die Fehler-Funktion bräuchtest du ein Deluxe-Abo (15 Euro im Monat). Bitte gib doch Bescheid, ob wir dich upgraden sollen.
Einen sonnigen Tag – dein BB-Team

From: rolf@herter.ch
To: abo@buxtehuderblatt.de

BITTE NICHT DUZEN!
Deluxe-Abo??????? 12 Euro im Jahr für eine simple Rätselfunktion wäre ja noch OK, aber 180 Euro? Zumal die Kreuzworträtselseite mich ja genau zu diesem Abo weitergeleitet hat, als ich «Fehler anzeigen» klickte. Das ist ziemlich windig, was Sie da treiben.
Stellen Sie sich vor, Sie fragen in einem Sportgeschäft nach roten oder orangen Badepants; und der Verkäufer schickt Sie an den Ständer mit 100 Badehosen, alle blau, schwarz, blauschwarz und schwarzblau. Und als Sie ihn zur Rede stellen, merken Sie, dass er natürlich genau wusste, dass Sie nicht fündig werden.
Bei YouTube gab es früher etwas Ähnliches: Wenn Sie einen Film kaufen wollten, wurden Sie an eine Site weitergeleitet, wo Sie Mitglied wurden, und dann hatten die den Streifen gar nicht. Inzwischen verboten.
Was Sie machen, ist genauso. Unlauter und gemein.
MnFG

From: abo@buxtehuderblatt.de
To: rolf@herter.ch

Hallo Rolf
Neu im Plus-Abo: Leckere Rezepte für jeden Tag.
Heute zum Beispiel: Spinat-Nudeln mit Randensalat.

From: rolf@herter.ch
To: abo@buxtehuderblatt.de

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich kapituliere. Ich kündige Ihnen zum nächsten Termin. 6 Euro in den Sand geht noch

P.S.: Das ist alles nicht so ganz erfunden, ich erlebe gerade etwas Ähnliches mit einer anderen Zeitung