Dienstag, 11. Oktober 2022

Sprüche (2): Vom Denken, vom Warten und der Gerechtigkeit

Und weiter geht es mit Sprüchen, die mich jahrelang begleitet haben.

Durch Denken stören wir unser Gehirn bei der Arbeit.
Hirnforscher Manfred Spitzer

Das könnte natürlich jetzt sehr falsch verstanden werden. Spitzer, der sich seit Jahrzehnten damit beschäftigt, wie unser Hirn arbeitet und funktioniert, will hier keineswegs einem gedankenlosen Leben den Weg ebnen.
Das wäre auch fatal, es wird ja allgemein zu wenig nachgedacht und nicht zu viel. Aber wie denkt man nach? Genau: Indem man es paradoxerweise nicht tut. Wir alle kennen das Phänomen, uns fällt ein Wort nicht ein, es liegt uns auf der Zunge, aber will nicht heraus. Dann sagen die andern: «Nicht nachdenken, dann kommt es.» Und genau so ist es, nach einer halben Stunde fällt es uns wieder ein, ganz von selber. Ganz von selber? Nein, unser Gehirn hat weitergearbeitet – und wir haben es nicht gestört.
Solches wurde in Amerika auch experimentell bestätigt: Etliche Probanden wurden gebeten, sich für ein Auto zu entscheiden, dabei war die Faktenlage so klar, dass jeder merkte, nur Modell C kommt in Frage (beste Leistung, beste Ausstattung und günstigster Preis). Die eine Gruppe durfte nach Lesen der Tabelle noch eine halbe Stunde nachdenken, die andere wurde nach Sichtung der Fakten am Denken gehindert – durch Kopfrechnen. Und siehe da: Die Nicht-Denk-Gruppe hatte zu fast 100% richtig entschieden, die anderen waren wesentlich schlechter.
Nun kommt aber ein wichtiger Punkt: Unser Hirn bräuchte Zeit.
Und diese Zeit wird ihm leider allzu oft nicht gegeben. Machen wir einen kleinen Test: Was denken Sie nach 2 Sekunden, 2 Minuten und 20 Minuten auf folgende Frage: Wer hat gestern den Tower des Helsinki Airport beschädigt? Nach 2 Sekunden denken Sie: Die Russen. Nach 2 Minuten meinen Sie, dass man erst die Ermittlungen abwarten muss – und nach 20 Minuten kommen Sie darauf, dass der Tower gar nicht beschädigt wurde. Ich habe das erfunden.

Dynamisch warten!
Aktiv sitzen!
Entschlossen schlafen!
Graffito unbekannter Herkunft

Grossartig, nicht? Natürlich nur, wenn man die Inschrift, als das nimmt, was sie ist, als Konter auf unsere ständig betriebsame und hektische Gesellschaft, in dem jeder, der einmal innehält und nachdenkt, schon als Faulpelz dasteht. (siehe oben).
Wenn also jemand wartet, kann er sagen, er warte nicht einfach so, sondern dynamisch. Man sitzt nicht einfach da, sondern tut es aktiv. Und schlafen ist ein wichtiger, entschlossener Vorgang.
Mir kommen da diverse Anklänge in den Sinn.
In Warten auf Godot wird 3 Stunden gewartet (übrigens umsonst, denn Godot kommt ja am Ende von beiden Akten NICHT…), aber wie dynamisch wird da gewartet, Hüte werden getauscht, Schuhe werden ausgezogen und allerlei Clowneskerien zelebriert – und vom Emsland geträumt, in dem es wirklich so schön ist, wie es in der deutschen Fassung heisst (siehe die Posts vom Sommer).
Und «einfach nur dasitzen»? Wer hat das schöner auf den Punkt gebracht als Loriot, der in seinem Sketch Feierabend eine Frau ihren Mann in die Verzweiflung treiben lässt, weil er einfach nur sitzen will…
Und entschlossen schlafen? Erda macht das. Ihr Schlaf ist Träumen und ihr Träumen ewiges Wissen. Na also.

Rochdale war eine sehr gerechte Stadt, die überall gleich beschissen aussah.
Sybille Berg, GRM

Das ist nicht die Gerechtigkeit, die man sich vorstellt.
Sie wird aber genauso praktiziert. In den Sekundarschulen in Baselland haben die Pensenleger (für Nichtkundige: Das sind die Lehrer, die die Stundenpläne und die Raumverteilung machen) den Auftrag, alle Lehrpersonen gleich zu behandeln, jede hat das Recht auf zwei freie Halbtage. Ergäbe sich nun für eine die Möglichkeit, einen dritten Halbtag zu bekommen, wird dies aus Gerechtigkeitsgründen vom Pensenleger verhindert, er verschlechtert künstlich den Stundenplan, dass es nur zwei Halbtage gibt.
Und als vor Jahren die Klassenlehrpersonen forderten, eine Stunde weniger zu unterrichten (wer wie ich den Job einmal gemacht hat, weiss, wie gerecht das wäre), machte das Amt etwas sehr Gerechtes: Sie erhöhten das Deputat der Nicht-KL um eine Stunde.
Zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre.

Frauen können einen Orgasmus vortäuschen, Männer eine ganze Beziehung.
Lizzy Aumeier

Diesem wunderbaren Satz der oberpfälzer Musikerin und Kabarettistin ist nichts hinzuzufügen.

Am Freitag die letzte Chose mit Sprüchen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis.  

     

 

 

 

Freitag, 7. Oktober 2022

Sprüche (1): Von Flurspiegeln und fettem Essen

Ich habe neulich von meiner Sprüchewand geschrieben. Die Sprüchewand, die mich immer begleitete und die in der neuen Wohnung keinen Platz hat. Ich möchte in den nächsten Posts die 12 (heilige Zahl) schönsten Sprüche vorstellen und kurz darüber nachdenken.
Und los geht`s:

Wo warst du denn!? Ja, nee, Entschuldigung, mein Flurspiegel hat mich nicht vorbeigelassen.
Susanne Betancor, Damenbart

Wunderbar, wie die Autorin und Kabarettistin Betancourt (die übrigens als Schriftstellerin «Susanne» und als Kabarettistin «Popette» heisst) in ihrem Roman, in dem eine Frau mit ihrer Oberlippenbehaarung kämpft, eine Sache auf den Punkt bringt, die wir alle kennen: Wir sind spät dran, wir sollten schnell aus dem Haus, aber wir können nicht anders, wir werfen einen Blick in den Spiegel. Und da sehen wir es: Unsere Jacke hat einen Fleck, wir sind schlecht rasiert, die Haare sind nicht gekämmt, das Hemd passt nicht zum Schal und die Schuhe sind von zwei verschiedenen Paaren. Und weil unsere Jacke einen Fleck hat, wir schlecht rasiert sind, die Haare nicht gekämmt sind, das Hemd nicht zum Schal passt und die Schuhe von zwei verschiedenen Paaren sind, müssen wir sehr viel ändern und werden uns stark, stark, sehr stark verspäten.

Sie wollte jetzt vor allem Alkohol.
Und fettes, ungesundes Essen.
Und von allem viel.
Pia Frankenberg, Klara oder die Liebe zum Zoo

Herrlich nicht? Gibt das nicht wunderbar das Gefühl wieder, das wir manchmal an einem Abend haben, einem Abend nach einem Tag, an dem so alles schiefgelaufen ist. Ein Tag, der uns unsere Grenzen aufgezeigt hat und uns unsere Mitmenschen als Halbgötter dargestellt hat. Klara – die Heldin des wunderbaren Buches – bekommt nichts auf die Reihe, an diesem Tag ist sie am Besuch im College ihres Sohnes gescheitert, während alle anderen Frauen die perfekten amerikanischen Mütter waren. Das ist ja auch noch das Schöne: Das spielt in Amerika, wo Alkohol und fettes Essen ja so verpönt wie Heroin sind.
Schade, dass Frankenberg so wenig schreibt – gut, als Penaten®-Erbin muss man das ja auch nicht…

Weisst du was?
Auf dem Sterbebett wünscht sich niemand, er hätte mehr Zeit im Büro verbracht.
Graeme Simsion, Der Rosie-Effekt

Auch das ein wunderbarer Satz. Ich weiss nicht mehr, in welchem Zusammenhang er in dem reizenden Buch über die grosse Liebe eines Asperger-Nerds vorkommt, aber ich denke, er ist nur allzu wahr.
Ich diskutiere immer wieder mit Jugendlichen, die bei der KKB ein Probenlager oder eine Tournee verpassen wollen, um bessere Schulnoten zu haben. Meist sind das natürlich junge Männer, bei denen die Versetzung in keinster Weise gefährdet ist und auch die Matura so gut wie in der Tasche. Es wird halt, wenn man mit zum Proben ins Wallis kommt UND auf die Reise nach Honolulu, nur die elftbeste und nicht die zweitbeste Matura der Schule. Aber ich stelle den Jungs dann immer die eine Frage: «Woran wirst du dich in dreissig Jahren erinnern?»
Das gilt genauso für den Job. Wenn das Leben zu Ende geht, werden wir an Freundschaften denken, an Feste, an Reisen, wir werden uns an schöne Momente, an helle Himmel und klare Nächte, die wenigsten werden denken: «Ich hatte so einen tolles Büro, schade, dass ich ab 65 nicht mehr arbeiten durfte.»
Lassen wir also nicht zu, dass uns die Arbeit auffrisst.

Mein schriftstellerischer Albtraum wäre es, in einer Buchhandlung ein Buch mit dem Titel „Trost bei Dürrenmatt“ zu finden.
Dürrenmatt im Gespräch mit H. L. Arnold 1975

Herrlich, wie der alte Zyniker und Bärbeisser hier eine Sache auf den Punkt bringt. Nein, Dürrenmatt, der in der Vorrede zu den Physikern schreibt: «Eine Geschichte ist dann zu Ende erzählt, wenn sie ihr schlimmstes Ende genommen hat.», will sicher nicht als Trostspender verstanden werden.
Was nicht heisst, dass Dürrenmatt im Privaten ein bösartiger Mensch war – und vielleicht haben die vielen Leute, die er zum Essen einlud, für die er seinen Weinkeller plünderte und um 2.00 nachts noch Knoblauchsuppe kochte, ein wenig Freude und damit auch ein wenig Trost gefunden. Aber eben in seinen Suppen und nicht in seinen Büchern. 

Am Dienstag mehr...





 

 

 

 

 

Dienstag, 4. Oktober 2022

Mein Umzug (3): Überflüssige Dinge, neues Quartier und geputzte Wohnung

Die überflüssigen Dinge

Es ist erstaunlich, dass es bei mir schon wieder überflüssige Dinge gab, also Dinge, die man lange nicht in der Hand hatte, die am alten Ort keinen Platz hatten und am neuen auch nicht, Dinge, die man vors Haus legt und hofft, dass sie jemand mitnimmt.
Das ist deshalb so erstaunlich, weil ich 2018 vor meinem Umzug in die Leimenstrasse ausmistete. Und 2020 während des ersten Lockdowns nochmals.
Nehmen wir also ein kleines Beispiel: Wie hat es die blaue Kerze in Delphinform zweimal geschafft, meinen Argusaugen zu entgehen? Ich habe die Kerze nie schön gefunden; als meine Kusine zweiten Grades Lola sie mir zum fünfzigsten Geburtstag schenkte, war klar, das Ding kommt in irgendeine Kiste und bei der nächsten Gelegenheit… Diese Gelegenheit war 2018 beim Zügeln. Wie um aller Himmels Willen hat der Delphin es abermals in eine Umzugskiste geschafft? Dies wird ob seines Kitsches und seiner überbordenden Scheusslichkeit wohl ein Mysterium bleiben. Und dann der Lockdown, auch hier hätte er verschwinden müssen, es gab keinen Grund ihn wieder in die Tiefen des Schrankes zurückzulegen.
Jetzt aber beim Einpacken habe ich ihn erwischt. Als ich ihn in meinen erbarmungslosen Händen hielt, war klar: Du kommst vor die Türe.
Und das kam er dann auch, in eine Kiste mit der Aufschrift GRATIS, zusammen mit dem violetten T-Shirt, auf dem SUPER DAY stand, zusammen mit drei Büchern von Hera Lind (wer hatte mir die um Himmels Willen geschenkt?), mit einem Fläschchen rosa Entspannungsöl und einer grün-gelb-gestreiften Kaffeetasse. Was nicht für mein Quartier spricht: Alle Scheusslichkeiten waren innert Minuten mitgenommen…

Das neue Quartier

Wer von Brooklyn nach Queens zieht, zieht in eine neue Stadt. Nichts ist dort bekannt oder vertraut, man war vielleicht sogar noch nie in diesem Borough, ja sogar die Sprache ist verschieden, der Brooklyner wird sich noch lange wie Petrus anhören müssen «…denn deine Sprache verrät dich…».
Wer von Köpenick nach Spandau zieht, zieht in eine neue Welt. Nicht ganz so schlimm wie in NY, immerhin war man schon einmal am Müggelsee oder in der Zitadelle, auch sprachlich ist es das Gleiche, aber es ist eine neue Sache. Man muss lernen, welche Busse wo fahren, wo es Cafés und Kneipen gibt, man weiss noch nicht, wo der ALDI ist und man muss den Friseur, die Buchhandlung und die Wäscherei wechseln.
Nicht so in Basel, die Stadt ist klein, gerade während der Corona-Zeit haben wir in Spaziergängen fast jedes Quartier kennengelernt. Wir können, auch wenn wir am neuen Ort wohnen, unsere Apotheke, unsere Buchhandlungen (ja, jeder hat seine) und unsere Ärzte behalten, wir müssen unser Leben nicht völlig neu organisieren, gut, wir haben eine neue MIGROS und ein neuen DENNER, aber so what.
Und dennoch…
Und dennoch…
Die versteckt liegende Strasse ist irgendwie etwas völlig Eigenes, viele kennen dieses Strässlein nicht und auch der Taxifahrer, der uns nach der Wohnungsübergabe hierher fährt, ist noch nie in diese Strasse gefahren. Ein neues Quartier. Eine neue Welt.

Die Wohnungsübergabe

Ich meine jetzt die der alten Wohnung. Und hierfür muss ich ein wenig ausholen: Wir wurden ja zum Umzug gezwungen, denn die Einheiten am alten Ort werden völlig neu gestaltet werden.
Nein.
Das ist jetzt ein Euphemismus.
Es werden aus traumhaften 50er Jahre-Wohnungen mit 4 Zimmern kleine moderne Appartements mit 2-3 Zimmern gemacht, also alle Wände einreissen, alle Böden raus, alle Küchen raus, alles neu, aber nicht alles schön…
Die Wohnungsgesellschaft versuchte nun jetzt, unsere Wohnungen noch befristet bis Ende Juni 2023 zu vermieten. Ohne Erfolg – Basel hat keine solche Wohnungsnot, dass Menschen nur für 9 Monate in ein neues Heim ziehen. Was würde jetzt bei der Wohnungsübergabe sein? Muss man einen Herd totalreinigen, auch wenn (fast) klar ist, dass niemand mehr drauf kocht? Muss man Fenster putzen, durch die niemand mehr schaut? Muss man Badewannen schrubben, in die niemand steigen wird?
Juristisch ist das eine Grauzone. Denn es KÖNNTE ja sein, dass die Wohnungen noch an den Mensch kommen, es KÖNNTE sein, dass jemand duschen und kochen und fenstergucken will, und dann muss das Ding besenrein sein.
Gut. Besenrein war es – fast. Das ist bei mir Ehrensache. Aber die Fenster waren nicht geputzt und der Backofen hatte noch Flecken.
Und wir mussten nur die Schlüssel übergeben.
Wunderbar.

So viel zum Umzug – ab Freitag gibt es ein paar Auszüge aus meinen nicht mehr existierenden Sprüchen.

 

 

Freitag, 30. September 2022

Mein Umzug (2): Telefon anschliessen und Möbel zerlegen

Das Telefon

Früher war es eine wirkliche Katastrophe, heute ist es einfach nur ärgerlich, aber es gehört zu den tatsächlichen Mysterien, dass es nicht klappt, ganz simpel einen Anschluss umzumelden und umzuschalten.
Wir werden in ein paar Jahren auf den Mars fliegen, dort Kartoffeln anbauen und Hühner züchten, aber wir schaffen es nicht, ein Telefon umzuschalten.
Die auf den Mars gebrachten Kartoffeln und die dorthin gebrachten Hühner werden gen-optimiert sein, sprich erstere in 61 möglichen Geschmacksrichtungen und zweitere gegen alle von der WHO anerkannten Krankheiten immun, aber wir schaffen es nicht, ein Telefon umzuschalten.
Wir werden in ca. 10 Jahren alle einen Chip in der Hand tragen, der alle bisherigen Karten ersetzt und uns voll ortbar macht, rund um die Uhr, aber wir schaffen es nicht, ein Telefon umzuschalten.

Unsere Ummeldungen hatten super geklappt, wir hatten alte und neue Adresse, die Telefonnummer und die Nummer der Glasfaserbuchse angegeben, die Swisscom hatte uns auch bestätigt, dass alles angekommen sei, und nun hätten – grosse Betonung auf dem Wort hätten – wir ein Set zugeschickt bekommen sollen, das unter anderem ein Glasfaserkabel enthält.
Das kam nie an.
Nun gingen wir dann die drei üblichen Schritte:

Zuerst probierte ich mit diversen USB-Kabeln (USB 1 mini, USB 1 maxi, USB 2, USB 3A, USB 3B und wie die alle heissen…) den Router anzuschliessen, was natürlich nicht gelang.

Dann der Anruf bei der berühmten 800 800 800, eine Nummer, die wohl jede in der Schweiz lebende Person schon gewählt hat, hier ein sehr netter (aber leider nicht kompetenter) Herr, der eine Stunde lang mit mir das Jetzt-noch-einmal-ausschalten-und-den-Knopf-5-Sekunden-gedrückt-halten-Spiel spielte. Wenn er kompetent gewesen wäre, hätte er gleich die magischen Worte gesprochen: «Ich schicke morgen einen Techniker.»

Der Techniker (Schritt 3) bringt das Kabel, das uns hätte geschickt werden sollen (oder «uns hätte werden sollen geschickt»?) und bastelt zwei Stunden – nie im Leben hätte ich das in Schritt 1 geschafft.

Früher hätte einen das natürlich absolut um den Verstand gebracht, weil man ja Tage und Wochen nicht erreichbar gewesen wäre, heute hat man ein Schmartfon, mit dem man auch seine Mails abrufen kann…

Wir können inzwischen Autos bauen, die nicht nur selber fahren und einparkieren, nein, die auch schon selber wissen, wo Sie eigentlich hinmöchten (selbst wenn Ihnen das gar nicht klar ist), aber wir schaffen es nicht, ein Telefon umzuschalten.
Wir können diese Autos in ein paar Jahren mit Strom, Rapsöl, Pesto, mit Karotte oder Wasserstoff, mit Atemluft oder Scheisse (s.v.v.) betreiben, aber wir schaffen es nicht, ein Telefon umzuschalten.
Wir werden für diese selbstfahrenden Autos, die mit Strom, Rapsöl, Pesto, mit Karotte oder Wasserstoff, mit Atemluft oder Scheisse (s.v.v.) fahren, Strassen aus recycelter Pappe bauen, aber wir schaffen es nicht, ein Telefon umzuschalten.

Das Zerlegen von Möbeln

Damit meine ich natürlich nicht das, was wir immer wieder in den Biografien von Rockstars lesen:

… dies war dann der fünfzehnte Whiskey und dann ging Buddy Body auf sein Hotelzimmer und zerlegte den Kleiderschrank, den Schreibtisch und das King Size-Bett…

Nein, ich meine das korrekte und saubere Zerlegen von Möbeln, die dann am neuen Ort wieder zusammengesetzt werden.
Hier machen wir nun ein kleines Quiz: Welche Möbelstücke sind mehrfach umziehbar? Und wie gut? Machen Sie eine Rangliste:
a) ein ererbter Kirschholzschrank von 1810
b) ein Kleiderkasten der Firma Dorfwahn (BE) aus den 60er Jahren
c) ein BILLY®-Regal der Firma IKEA (dies wahrscheinlich eine redundante Info, da Sie alle Billy kennen…)
Nun?
Nun?
Die Lösung ist: a), c), b).
Der Kirschholzschrank ist nach alter Schreinersitte gearbeitet: Nut und Feder, Schwalbenschwanz, zusammengesteckt und verdübelt, keine Schrauben, eine Wonne zum Ab- und Aufbauen. Man kann das Möbel unendlich oft auseinandernehmen, es wird immer halten. Wertarbeit.
BILLY®, von dem man ja – wie von IVAR® und EXPEDIT® – spricht, dass er keinen Umzug überlebt, hat nun seine vierte Züglete, seinen vierten Umzug, seinen vierten Wohnungswechsel überstanden. Am Ufhabiweg in Lörrach aufgebaut, reiste er (eigentlich reisten und sie, denn es sind drei) an den Leonhardsberg, in die Hammerstrasse, in die Leimenstrasse und in die Casinostrasse. Und stehen wie Einsen.
Das Vintage-Möbel der Firma Dorfwahn (BE), das – eben weil Vintage und Vintage ist gefragt – nicht einmal billig war, fiel auseinander. Ein Zügeln war unmöglich. Die Seitenwände waren nun wirklich auch nur Pressspan.

Wieder einmal Pluspunkte für das Schwedische Möbelhaus…

Am Dienstag die dritte und letzte Folge.



Dienstag, 27. September 2022

Mein Umzug (1): Ummelden und Sprüchewand

Ich bin (wieder einmal) am Umziehen und möchte Sie, liebe Leserin und Sie, lieber Leser, an meinen vielgestaltigen Erfahrungen teilhaben lassen.

Das Ummelden – mit und ohne Vollmacht

Wenn man umzieht, dann muss man sich ummelden.
Man muss sich bei der Swisscom ummelden und bei den Stadtwerken, denn man will ja Telefon, Fernseher, Internet genauso wie Wasser und Strom. Man muss sich bei der Stadt ordnungsgemäss ummelden, hier will man gar nichts, aber die Stadt will es, und man muss sich bei der Post ummelden, damit sie einem die Post nachsendet. Wenn nun – wie es bei uns der Fall ist – aus einem inoffiziellen gemeinsamen Haushalt (also zwei Wohnungen) ein offizieller gemeinsamer Haushalt wird, dann wäre es natürlich logisch, wenn eine Person beide Meldungen bearbeitet.
Das stellt einen aber vor gewisse Schwierigkeiten…

Am blödesten ist es, eine persönliche Ummeldung zu versuchen.
Denn wenn man hinkommt und das offen zugibt, dass man für beide erscheint, wird für die andere Person eine Vollmacht verlangt, man soll sich diese herunterladen, denn ein formloser Zweizeiler genügt nicht, dies ist dann schon schwierig, wenn z. B. bei der Swisscom nur ein Formular existiert, dass aussagen würde, dass ich minderjährig bin und mein Partner mein Vormund und dieser mir erlaubt, mit der Telefongesellschaft zu verhandeln.
Natürlich könnte ich auch hingehen und behaupten, ich sei er, aber dies natürlich nicht direkt nach meinem eigenen Besuch. Die Mitarbeiter der Swisscom sind zwar so blöd wie Pudding, aber wenn ich nach 5 Minuten wieder reingehe, die Haare ein bisschen anders wurschtele und ein anderes Jackett anziehe, sie würden es doch merken, dass ich der gleiche bin…

Telefonisch ist es leichter. Auch hier zwei Gespräche, aber naturgemäss kommt man ja beim zweiten Mal bei einem anderen Mitarbeiter oder einer anderen Mitarbeiterin durch. Hier nun flott mein Sprüchlein: Ich sei mein Partner, aber mein Handy habe keinen Saft und ich riefe vom Handy meines Partners an, hier geht das nun ganz flott, ich bekomme nur ein wenig den Hirndreher, als der Mann an der Leitung mich fragt, ob er mich am nächsten Tag auf meiner (also der meines Partners) oder auf Herrn Herters Nummer (also meiner) zurückrufen soll. Jetzt ja nicht sagen: Ich bin doch Herr Herter, das wäre autsch.

Online geht alles wie Butter, wie Öl, wie geschmiert, wenn man bestimmte Kunden-, Zähler-, Wohnungs-, Konto- oder Hutnummern kennt, dann interessiert keine Sau, wer da wirklich vor dem PC sitzt…

Abschied von der Sprüchewand

Nach vielen Jahren trenne ich mich von meiner Sprüchewand, die ja alle, die mich besuchten, bewundert haben. Aber in der neuen Küche und der neuen Diele passt sie irgendwie nicht – und manchmal muss man eben Dinge hinter sich lassen und etwas Neues beginnen.
Wie entstand diese Riesensammlung? Sie begann mit zwei Zeilen aus Nachdenken über Christa T. von Christa Wolff
Die Unvermeidlichkeit des Bestehenden
und
Viel mehr Gefühle beim Aufwachen, als der Tag je verbrauchen kann
Diese beiden waren am Anfang noch handschriftliche Zettel, die ich über mein Bett gepinnt hatte; später kamen dann viele, viele, viele, viele Sprüche dazu, die ich am PC schrieb und dann ausschnitt und auf meine Kästen klebte.
Das Lustige war, dass Blödelei von Kollegen wie
Meine Harnröhre ist mir heilig.
oder
Wir sind auch mehrere. (Der Plural von Ich bin auch jemand)
plötzlich neben einem Adorno-Zitat wie
Von der Vernunft sind alle Gefühle gleich weit entfernt.
unglaublich philosophisch aussah…

Das Vorbild dieser Sammlung von Aussprüchen, Zitaten und Bonmots ist übrigens selber auf der Wand gestanden:
Die sichtbare Oberfläche war bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgefüllt mit vier irgendwie feierlich wirkenden Spalten, lauter Zitate aus einer Vielzahl von Autoren der Weltliteratur. Die Schrift war winzig, kohlrabenschwarz und leidenschaftlich exakt.
aus: Franny und Zoe von J.D.Salinger

Aber nun geht es weiter, es geht in eine neue Richtung und ich lasse die Wand frohen Herzens hinter mir…
Am Freitag geht es weiter mit anderen Dingen zum Thema Umzug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 23. September 2022

Liz. Truss. (...nun doch der Post von neulich...)

Folgenden Post hat neulich der Tod der Queen verhindert. Aber da ich gegen das Wegwerfen bin, kommt er heute doch, und zwar genau wie geplant, obwohl natürlich der zweite Absatz keinen Sinn mehr macht...

Kennen Sie Mary Elizabeth Truss, besser bekannt als Liz Truss?
Natürlich kennen Sie sie, die Frage ist: Kannten Sie sie bis jetzt? Eher nicht, und das ist sehr, sehr, sehr, sehr erstaunlich, denn immerhin war die Gute Aussenministerin des Vereinigten Königreiches, also nicht irgendwie nur eine Feld, Wald und Wiesen-Politikerin. Also, ich kannte sie nicht, aber nun, wo (sic) sie die Nachfolgerin von Boris wird, muss ich mich doch ein wenig mit ihr auseinandersetzen.
Liz. Truss.

Liz.
Es ist nun in England der seltene Fall, dass Staatsoberhaupt und Regierungschefin den gleichen Vornamen haben, ein Fall, den es in Deutschland nie gab, ja, es gibt überhaupt keinen einzigen Namen sowohl in der Präsi- als auch in der Kanzlerliste. (Gut, es gab zweimal einen Helmut nacheinander, das ist auch selten, aber ok…). Hier also nun Liz und Liz.
Elisabeth – welche ein Name.
Da schwingen natürlich nicht nur die erste Lizzy, die Renaissance-Lizzy mit, da ist auch Sissi, die ja auch eine Elisabeth war. Und Liz Taylor (und mit ihr Cleopatra.) Und das Vogellisi, das ja bekanntlich aus Adelboden aus dem Berner Oberland kommt, aber wir schweifen vom Thema ab…
Ob sie sich mögen werden? Nein, nicht Sissi und die Taylor und die Berner Oberländerin, nein, Liz, die Queen und Liz, die Premierministerin. Immerhin hat Liz Truss vor Jahren einmal in einer flammenden Rede die Abschaffung der Monarchie verlangt. Aber die Haltung Monarchismus/Antimonarchismus ist nicht die einzige Chose, bei der die gute Frau eine Wendung um 180 Grad gemacht hat…

Truss.
Das Wortspiel mit «trust» ist dermassen naheliegend, dass es auch schon hunderte Male gemacht wurde. Gut, Vertrauen braucht das Mädchen. Sie braucht Gottvertrauen und die Leute müssen ihr vertrauen, denn die Probleme, die sie zu bewältigen hat, sind immens.
Da hat man sich durch eine Pandemie gewurstelt, so nach dem Motto «montags so locker wie die Schweizer und dienstags so streng wie die Deutschen», da hat man den Brexit (mit der riesengrossen Irland-Scheisse (s.v.v.)) auch nicht wirklich gut hinbekommen, und dann hat man noch ein Volk, das einem jetzt nicht ständig auf Knien dankt, das Virus überlebt zu haben und aus der EU rausgekommen zu sein, nein, ein Volk, das angesichts von 13% Inflation sogar zu Recht murrt…
Nein, die Probleme sind riesig, und Trussi (auch hier natürlich ein so naheliegendes Wortspiel) tut gut daran, in Downing Street 10 als erste Amtshandlung nicht die Möbel umzustellen oder Bilder aufzuhängen, Teppiche auszurollen oder sonstwie zu dekorieren, nein, statt Möbel umstellen oder Bilder aufhängen, Teppiche ausrollen oder sonstwie dekorieren muss sie gleich ins Büro, gleich an die Akten und gleich Probleme lösen.
Darunter ewige Dauerbrenner – ich erinnere mich, dass unser Englischlehrer in der 11. Klasse uns extrem mit Arbeitsblättern über soziale Probleme in Grossbritannien plagte, und ich erinnere mich auch dunkel, dass diese Probleme damals schon die gleichen waren wie heute:
Soziale Schieflage
Armut
Ausländerfeindlichkeit
Gesundheitssystem
Schulsystem
…die Liste liesse sich fortsetzen
Nein, Lizzy muss an die Arbeit, die Aufgabe, Möbel umzustellen oder Bilder aufzuhängen, Teppiche auszurollen oder sonstwie zu dekorieren, die kann warten.

Liz. Truss.
Oder eigentlich Mary. Elizabeth. Truss.
Und das lenkt einen ja schon fast zwingend von Mar-y zu Mar-garet, von Liz zu Hilda und von T-russ zu T-hatcher. Jene Dame, jene «Einerne Lady», die wir alle in den damaligen Zeiten so liebten. Angeblich sind sie sich ähnlich, konservativ bis zum Abwinken, streng bis zum Abwinken, humorlos bis zum Abwinken. Angeblich ist Maggie Thatchie auch ein Vorbild für die Trussi. Nun, frisurtechnisch ist Liz klar im Vorteil, sie lässt nicht 20 kg Haarspray pro Tag an ihren Kopf und sieht damit eindeutig besser aus.
Und eines muss sie uns versprechen: Dass sie niemals Fotos von sich in Umlauf bringt, auf denen sie vor Downing Street 10 selber die Strasse fegt. Diese Bilder von Maggie – nach dem Motto «Hausfrau wie wir – gehören zu den peinlichsten Aufnahmen der 80er Jahre.

Kennen Sie Mary Elizabeth Truss, besser bekannt als Liz Truss?
Natürlich kennen Sie sie, die Frage ist: Kannten Sie sie bis jetzt? Eher nicht, und das ist sehr, sehr, sehr, sehr erstaunlich.
Aber nun kennen wir sie, ob wir sie lieben werden, steht auf einem anderen Blatt, wir werden sie aber sicher beobachten und begleiten, zunächst aber heben wir die Gläser und rufen:

Welcom in Downing Street, Lizzy!









 

 

 

 

 

  

Dienstag, 20. September 2022

5 Tipps zum Energiesparen

Ideen zum Energiesparen.
Halt, halt, nein, nein, schalten Sie bitte Ihr Gerät nicht aus! Wie wollen Sie sonst weiterlesen?
Ein Freund von mir halt das neulich gemacht. Ich rief ihn an und wollte mit ihm über das Energiesparen reden, da rief er auf einmal «eine gute Idee – sollten wir auf jeden Fall!» und schaltete sein Handy ab.
So natürlich nicht, also bleiben Sie bitte online.

Energiesparen.
Das sollte ja eigentlich schon sehr lange ein Thema sein, eigentlich schon seit dem Ende des letzten Jahrhunderts, oder sagen wir besser dem Ende des letzten Jahrtausends, die Zeit, als man zum ersten Mal über die «Grenzen des Wachstums» nachdachte, als man zum ersten Mal über das Klima redete, als man das Ozonloch und das CO2 entdeckte und die OPEG uns das Öl abdrehte, ja seit dieser Zeit am Ende des letzten Jahrhunderts, oder sagen wir besser am Ende des letzten Jahrtausends sollten wir uns mit Energiesparen beschäftigen.
Neu ist die Sache also nicht.
Nun aber wird sie ganz konkret, ganz akut, die Russen drehen uns das Gas ab und wir können uns Strom und Heizung gar nicht mehr leisten.

Nun also:
Die 5 besten Tipps zum Energiesparen.
Halt, halt, nein, nein, schalten Sie bitte Ihr Gerät nicht aus! Wie wollen Sie sonst weiterlesen?
Sparen Sie irgendwo anders, aber nicht switch off.

Tipp 1: Wir bleiben im Bett.

Im Bett ist es warm, im Bett ist es gemütlich, im Bett zu bleiben erspart eine Menge Heizkosten. Warum wollen Sie überhaupt aufstehen? Frühstücken? Können Sie auch auf der Matratze. Konferenz? Geht auch aus den Kissen. Aber Achtung: Kamera ausschalten, sonst wird der Neid der anderen zu gross. Aktenstudium? Problemlos vom Bett aus. Schreiben? Genauso.
Aufpassen allerdings beim Shopping: Wenn Sie alles vom Bett aus bestellen, erspart das Ihnen Geld, für das CO2 ist das natürlich richtig doof, weil ja die Lieferfirmen auch viel Sprit benötigen.
Was kann man im Bett sonst noch machen? Eben. Und zwei Menschen wärmen sich noch besser als ein Mensch und ein paar Kissen. Und wenn das Kuscheln noch ein wenig weiter (zu weit?) führt, um so besser, das stärkt die Rentensysteme, wenn da ein paar Kinder entstehen…

Tipp 2: Treppe laufen

Jetzt wird es anstrengend. Wenn Sie nicht im Bett bleiben können, sondern doch zu Konferenz oder Akten müssen, meiden Sie Lifte und Rolltreppen. Gut, das ist nun sehr schweisstreibend und sehr pusteausladend, aber mal ganz ehrlich: Wollten wir nicht 2022 (wie auch 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020 und 2021) mehr Sport machen? Und haben wir dies am 31. 12. des jeweiligen Vorjahres als festen Vorsatz gefasst? Na also. Wozu dann ins Fitnessstudio? Unnötig. Denn: Was machen Sie da? Stepper. Und ein Stepper ist nichts anderes als ein Nachbau von Treppenstufen und Treppen laufen Sie nun genug, wenn Sie Lifte und Rolltreppen meiden.

Tipp 3: Die Tiefkühltruhe

Gehen Sie nun mal in den Keller zu Ihrer Tiefkühltruhe. Nehmen Sie mal jedes Teil von dort in die Hand und fragen sich jeweils:
Wusste ich überhaupt noch, dass das eingefroren war?
Was ist das überhaupt?
Werde ich diesen Gegenstand in nächster Zeit mit Lust essen?
Warum habe ich das nicht gleich entsorgt?
Und da die Antworten NEIN – KEINE AHNUNG – NEIN – KEINE AHNUNG heissen, machen Sie den wichtigen Schritt und ziehen den Stecker. Tiefkühler ade.

Tipp 4: Gartenbeleuchtung

Mal ganz ehrlich: Wie viele Nachbarn haben Sie auf die schöne Beleuchtung ihrer Renaissance-Nachbildung-Gipsstatue im Vorgarten angesprochen? Keiner. Und wissen Sie warum? Weil diese Renaissance-Nachbildung-Gipsstatue einfach peinlich ist und weil diese Artemis, diese Venus, diese Athene als Renaissance-Nachbildung-Gipsstatue eben so peinlich ist, deshalb muss man diese Artemis, diese Venus, diese Athene als Renaissance-Nachbildung-Gipsstatue nicht auch noch beleuchten, so sieht Ihr Garten wenigstens nachts einigermassen schön aus.

Tipp 5: Kalt duschen

Sehr energiesparend, sehr gesund. Ich kann mir nun vorstellen, wie Sie schaudern und zittern, aber denken Sie immer an den Spruch: Was uns nicht gleich tötet, härtet uns ab.
Na also.
Ab jetzt gibt es nur noch Duschwasser mit 8 Grad. In Bad Wörishofen müssten Sie für eine solche Kneippkur eine Menge Geld zahlen. Und wenn Sie nach Tipp 1 Lust bekommen haben, in die Pornofilmbranche einzusteigen: In alle diesen Filmen (auch 50 Shades) wird kalt geduscht, die Kameralinse würde sonst beschlagen.

So viel für heute.
Und jetzt: Laptop aus! Aus! Wir sparen Energie.