Freitag, 20. März 2026

Cem Özdemir hält Amtsteilung für "Quatsch"

Wir müssen ein paar klare Wahrheiten hier noch einmal sagen:
Es gibt nur ein Universum.
Es gibt nur einen Gott.
Es gibt nur einen Papst.
Es gibt nur ein’n Rudi Völler (es gibt nur ein’n Rudi Völler, es gibt nur ein’n Rudi Völler, ein’n Rudi Völler)
Und es gibt nur einen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg.

Nach der arschknappen (s.v.v.) Wahl und angesichts der Tatsachen, dass CDU und die Grünen im Landtag gleich viele Sitze haben und sowieso eine Koalition bilden werden, kam die Idee auf, die Macht irgendwie zu teilen. Also irgendwie so etwas wie Rotation oder Doppelspitze.

Kommentar von Cem Özdemir:
«Bevor jetzt die Frage kommt: Wir werden vermutlich auch keine Doppelspitze einführen beim Amt des Ministerpräsidenten, das könnte ja auch ein Vorschlag sein. Das ist alles nicht meins. Wir sind erwachsen hier. Wir machen erwachsene Politik. Die Situation ist einfach zu ernst für Quatsch aller Art.»

Was Cem hier von sich gibt, ist sehr, sehr spannend.
Wir haben ja im vorletzten Post uns mit der Frage auseinandergesetzt, ob er überhaupt ein Grüner ist. Und auch hier muss man ihn als Nichtgrün-Grünen sehen, als Wolf im Schafspelz oder Schaf im Wolfspelz, als Schafswolf/Wolfsschaf, denn die Idee von solchen Teambildungen und Amtsteilungen kommt ja eher von grüner Seite. Waren es nicht die Grünen, die solch Zeug wie Doppelspitze und Rotation und Ämtertrennung eingeführt haben?
 

Auch historisch gibt es übrigens Beispiele für solchen «Quatsch».
In Rom galt bei den Konsuln die Prinzipien der Kollegialität und Annuität, das heisst, es waren immer zwei und sie waren auch nur ein Jahr im Amt – um Missbrauch aller Art zu unterbinden. Kollegialität und Annuität, mein verehrter Lateinlehrer Prof. (inzwischen) Dr. Werner Stegmaier hätte diese beiden Begriffe (er war bekannt für kühne Übersetzungen) sicher mit Doppelspitze und Rotation übersetzt, wenn es diese Begriffe damals schon gegeben hätte.

«Wir sind erwachsen».
Gut, vielleicht ist das das Problem? Vielleicht würden Kinder anders damit umgehen? Ich glaube, Kindern könnte man vermitteln, dass man in einer solchen Situation teilen muss: «Guckt mal, ihr seid jetzt beide genau gleich auf, jetzt teilt ihr den Preis.» Wie heisst es so schön?
Gebt den Kindern das Kommando
Sie berechnen nicht
Was sie tun,
Die Welt gehört in Kinderhände
Dem Trübsinn ein Ende
Wir werden in Grund und Boden gelacht
Kinder an die Macht.
Aber Cem ist ja erwachsen.

Und dann ist ja noch die Geschichte mit der Brezel. Özdemir ist ja aus Bad Urach, der Heimat der Brezel. Und was symbolisiert die Brezel? Doch gerade ein Verschlingen und Ausgleichen, da liegt das, was oben und unten wäre (wenn man die Laugenstange hochkant hält), oder was links und rechts wäre (wenn man sie quer hält), verschlungen nebeneinander. Die Brezel – die Cem ja zu seinem Emblem erkoren hat, Wahlhelfer liessen sich Brezel-Tattoos machen, echt wahr – steht also für das genaue Gegenteil von dem, was Cem sagt. Brezel steht für Rotation und Doppelspitze.

Aber alles umsonst. Cem Özdemir will Ministerpräsident werden, und er wird das durchfechten, denn durch seine 0,5% mehr ist er der Wahlsieger, und dem steht die Regierungsbildung zu.

Wir müssen ein paar klare Wahrheiten hier noch einmal sagen:
Es gibt nur ein Universum.
Es gibt nur einen Gott.
Es gibt nur einen Papst.
Es gibt nur ein’n Rudi Völler (es gibt nur ein’n Rudi Völler, es gibt nur ein’n Rudi Völler, ein’n Rudi Völler)
Und es gibt nur einen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg.









 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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